Dannenfels ist eine Attraktion

Im Café Anno Dazumal

Wilhelm Gümbel, der berühmte Sohn Dannenfels

Für Ahnenforscher: Einwohnerliste 1938

Besuchen Sie Dannenfels und Café Anno Dazumal:

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Uralte Kastanie, geschätzte 850 Jahre alt

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Burg Dannenfels

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Café Anno Dazumal: Ruhepunkt für Wanderer und Kuchenliebhaber

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Café Anno Dazumal im uralten Pfarrhaus

Detlef Uhrig in Cafe Anno Dazumal
Detlef Uhrig in Cafe Anno Dazumal, grübelt über geschichtliche Vorgänge

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Kriegerdenkmal: Spiegelbild der Geschichte

Dannenfels

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Donnersberghaus, früheres Schulhaus, Museum und Vortragsort

Geschichtlicher Rückblick:  König Ludwig der Bayer verlieh am 1.3.1331 Dannenfels das Markt- und Stadtrecht 

der damalige Landesherr Philipp von Sponheim unterließ es jedoch, die Stadtbefestigung errichten zu lassen. Denn er wurde Herzog von Kärnten und hatte andere Interessen.

1512: auf dem Reichstag bekam Dannenfels das Waldstück “A” zugesprochen

1760: Dannenfels auf obiger Karte. 

Die Karte zeigt die vielen Grenzsteine mit denen das Eigentumsrecht der Stadt Dannenfels am Donnersberger Wald belegt wurde.

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Dannenfels mit seinem Kastanienwald

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Kartenausschnitt: links der Donnersberger Hof, links vom  Rain-Acker steht  heute der Ludwigsturm.  der Rainacker war bis 1760 Eigentum der Gemeinde Albisheim

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Auf dem Kartenausschnitt erkennt man die 25 Häuser, Entlang des Donnersberges waren Kastanien gepflanzt, das Grundnahrungsmittel vor Einführung der Kartoffel.

Die Kartenvergrößerung zeigt deutlich, dass alle Gärten mit Obstbäumen bzw. Büschen begrenzt sein mussten, so wie es die fürstliche Verordnung des Fürsten Carl August verlangt hatte. Deutlich ist auch der Gebaudekomplex von 1738 ersichtlich, das  vom Förster Gümbel errichtet worden war.

Um den Wald am Donnersberg gab es traditionell viele heftige Auseinandersetzungen zwischen den Wald-Eigentümern: Albisheim und Dannenfels.

Friedensbemühungen setzten ein als Johannes Gümbel Förster in Dannenfels wurde.

31.12.1760 : Freiherr Ludwig Carl Friedrich Röder von Diersburg, Oberhof- und Oberforstmeister, wohnte in der Holzgasse Kibo,  in der Nähe des Roten Turms, und Johannes Gümbel schlossen obigen Waldvergleich zwischen Dannenfels:

Die Dannenfelser Unterhändler

  • Johannes Ulmann, Schultheiß,
  • Jacob Dielmann
  • Melchior Ruppert,
  • Johann Michael Emig,
  • Johannes Baab,
  • Joh. Valentin Hack, Unterförster und GM
  • Michael Ulmann,
  • Philipp Baab,
  • Peter Baab,
  • Johannes Haury,
  • Heinrich Schneider

Die Albisheimer Unterhändler

 Abraham Kimpel, Schultheiß,
  • Wilhelm Eschenfelder,
  • Joh. Philipp Emrich,
  • Hieronymus Göhring,
  • Joh. Engel Ermarth,
  • Joh. Ludwig Keller,
  • Daniel Gräßer,
  • Joh. Henrich Stichter, Joh. Wilhelm Schmidt, Caspar Breidenbruch,  Joh. Wilhelm Scheidt, Joh. Philipp Wurst

Waldvergleich von 1760: Dannenfels wurde Eigentümer von “A” und “C”; Albisheim bekam die Waldflächen “B” und “D”

Forstmeister Johannes Gümbel  *18.11.1703, war vorher Par Force Jäger in Kassel und beim Kammerrichter Baron von Ingelheim in Wetzlar gewesen,

  • kam durch die Vermittlung seines Bruders 1735 nach Kibo. Herr Graf Carl August von Nassau Weilburg ernannte in 1736 zum Forstmeister des Forstbezirks Donnersberg.

  • .Baute 1737 seinen Bauernhof gemäß den Anforderungen von 1569;

  • Spielte eine wichtige Rolle in der Kommunalpolitik Dannenfels und

  • war bald der reichste Bürger in Dannenfels, ihm gehörte auch eine Weide in der Mordkammer!