Theobald Ritter, * 5.6.1792, Postkutschen-Station in Kibo, von Detlef Uhrig

# 16440:  Ritter Joh. Theobald * 5.6.1792 Frankenstein von Detlef Uhrig

zur Person: Theobald Ritter * 5.6.1792 in Frankenstein, Sohn des Posthalters Carl Adolf Ritter,  * 16.5.1752 oo 14.12.1782 Elisabetha Carolina Rieb * 11.4.1765 in Reichenbach. Theobald Ritter heiratete in Kibo oo 28.4.1815 Catharina Kölsch * 20.12.1798 in Frankenstein,, Tochter des Paul Kölsch und der Elisabetha;

Theobald Ritter könnte ab 1816 in der Alleestraße, gegenüber der Mälzerei die Postkutschen-Station betrieben haben. Das damit verbundene Gasthaus führte die Bezeichnung “Zur Neuen Post“. dort kamen auch die 18 Kinder des Ehepaares zur Welt.

Die Tochter Paulina Margaretha Ritter * 22.6.1824, oo 16.9.1844 Unbestätter Luwig Heinrich * 14.9.1812 in Neustadt/NW, der in Parma/Ohio eine Farm betrieb. Paulina folgte ihrem Mann

Ab 1838 verkehrten 3x wöchentlich, – montags, mittwochs und freitags- die Postkutschen von Frankfurt nach Paris. Die damalige Reisezeit soll 50 Stunden betragen haben, was einer Geschwindigkeit von etwa 10 Km/h entsprochen hätte. Das heißt, die Kutschpferde müssten regelmäßig ausgetauscht worden sein.

Heinrich Kalbfuß betrieb weiterhin die Brief- und Paketpost, die er allerdings Krankheits bedingt am 1.6.1860 auf den Posthalter Theobald Ritter übertrug.

Joh. Theobald Ritter starb 80jährig † 20.6.1872 in Klingenmünster

 

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