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Heinrich Kalbfuß * 10.3.1816, Postagent

Heinrich Kalbfuß * 10.3.1816, Postagent# 11118:  † 19.9.1860 Ingelheim

war der letzte seiner Familie, der als  Postagent tätig war. Er hatte auch eine Agentur für Auswanderer betrieben, die mithalf die Auswanderung in die USA zu organisieren. Er hatte am oo 27.8.1846 Anna Maria Storck * 21.3.1827 in Ingelheim geheiratet, Tochter des Gerichtsschreibers Georg Peter Storck und der Charlotta Elisabetha Gerhard. Der  frühe Tod seiner beiden Kinder Jacob Heinrich Kalbfuß † 7,3.1858 und Anna Charlotta Kalbfuß † 8.4.1858 hatte ihn mental, vor allem aber gesundheitlich so stark mitgenommen, dass er am 1.6.1860 seine Poststation an Joh. Theobald Ritter (# 16440 übergab. Heinrich Jacob Kalbfuß zog in den Geburtsort seiner Frau Ingelheim, wo er am 19.9.1860 verstarb.

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Theobald Ritter, * 5.6.1792, Postkutschen-Station in Kibo, von Detlef Uhrig

# 16440:  Ritter Joh. Theobald * 5.6.1792 Frankenstein von Detlef Uhrig

zur Person: Theobald Ritter * 5.6.1792 in Frankenstein, Sohn des Posthalters Carl Adolf Ritter,  * 16.5.1752 oo 14.12.1782 Elisabetha Carolina Rieb * 11.4.1765 in Reichenbach. Theobald Ritter heiratete in Kibo oo 28.4.1815 Catharina Kölsch * 20.12.1798 in Frankenstein,, Tochter des Paul Kölsch und der Elisabetha;

Theobald Ritter könnte ab 1816 in der Alleestraße, gegenüber der Mälzerei die Postkutschen-Station betrieben haben. Das damit verbundene Gasthaus führte die Bezeichnung “Zur Neuen Post“. dort kamen auch die 18 Kinder des Ehepaares zur Welt.

Die Tochter Paulina Margaretha Ritter * 22.6.1824, oo 16.9.1844 Unbestätter Luwig Heinrich * 14.9.1812 in Neustadt/NW, der in Parma/Ohio eine Farm betrieb. Paulina folgte ihrem Mann

Ab 1838 verkehrten 3x wöchentlich, – montags, mittwochs und freitags- die Postkutschen von Frankfurt nach Paris. Die damalige Reisezeit soll 50 Stunden betragen haben, was einer Geschwindigkeit von etwa 10 Km/h entsprochen hätte. Das heißt, die Kutschpferde müssten regelmäßig ausgetauscht worden sein.

Heinrich Kalbfuß betrieb weiterhin die Brief- und Paketpost, die er allerdings Krankheits bedingt am 1.6.1860 auf den Posthalter Theobald Ritter übertrug.

Joh. Theobald Ritter starb 80jährig † 20.6.1872 in Klingenmünster

 

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