Schlagwort-Archive: Moselarmee

10.11.1795: blutiger Kampf um die Nordpfalz

10.11.1795: blutiger Kampf um die Nordpfalz

Die französische 11. Division und ein Teil der 10, der Rhein- und Mosel Armee hatten sich von Rockenhausen, Dannenfels, südlich von Bolanden und zwischen Marnheim und dem Heyerhof in Stellung gebracht. siehe die franz. Karte

28.10.1795: Die französischen Generäle Jourdan und Pichegru zogen sich mit den ihnen verbliebenen 35.000 Mann der 11. Division und der Rhein- und Moselarmee hinter die Verteidigungslinie entlang der Höhen südlich der Pfrimm zurück, die von Worms, Pfeddersheim über Kirchheimbolanden bis nach Rockenhausen reichte.

Sofort wurden auf dem markanten Bergrücken des Albisheimer Saukopfs Verschanzungen bezogen, die von den zwangsverpflichteten Bewohnern der Umgebung in mühseliger Handarbeit errichtet worden waren. Wie man auf der beigefügten Karte erkennt, waren besonders zwischen dem Heyerhof und Marnheim, südlich der Pfrimm starke Einheiten positioniert. In Einselthum waren 200 reitende Jäger, in und um Albisheim war das starke 15. franz. Reiterregiment mit seinen 301 Reitern 7 Tag lang stationiert gewesen.

Der schwächste Punkt in der langen Linie war die Position um Kirchheimbolanden und dort setzten die Strategen den Hebel an. Am 2.11.1795; der österreichische General Nauendorf rückte gegen Kirchheimbolanden vor und lieferte den Franzosen bei Ilbesheim und Stetten mehrere blutige Gefechte. General St. Cyr schickte Verstärkungen, um den Durchbruch der Österreicher zu verhindern.