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Nov. 1793: Schlacht bei Kaiserslautern

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Nov. 1793: das Schlacht-Gelände bei Morlautern von Detlef Uhrig

Der preußische General Herzog von Braunschweig hatte mit Bedacht diese Hochebene bei Morlautern als Zentrale Befestigungsanlage mit den Maßen 300 - 300 m gewählt, hinter denen seine Soldaten sicheren Schutz fanden. Die anrückenden franz. Soldaten mussten über offenes Gelände direkt auf die gut geschützten Preußen zustürmen und dabei schießen. Sie wurden von den Kanonen auf dem Mayen - Berg unterstützt. Aber sie hatten keine Chancen. Am ersten Tag startete der Angriff erst um 15 Uhr, zudem hatte sich eine Division verlaufen, die den Angriff über die KL-Husarenäcker führen sollten.

Am 2. Tag hatte der Herzog seine östliche Flanke durch sächsische Reiterschwadronen verstärkt, die die Angriffe von Erlenbach zurückschlugen.

Am 3. Schlachttag ging den Franzosen die Munition aus und die Preußen machten Jagd auf die fliehenden Gegner.

Sieg: die Preußen ließen von den Pfälzer Bauern die Schlachtfelder in Fronarbeit reinigen. aber  ….

4 Wochen lang entsanden alle pfälzischen Dörfer im Umkreis von 40 km jeweils für 3 Tage ihre Arbeitstrupps, die das riesige Schlachtgebiet reinigen mussten. Die Leichengruben wurden ausgehoben, tote Pferde und Menschen kamen in Massengräber. Gelegentlich ragten Pferde- und Menschenbeine aus den Gräbern, wie Reisende mit Entsetzten berichteten.

aber dann aber Ende 1793 Rückzug auf Mainz.

der Herzog von Braunschweig zog sich mit seinen Truppen auf die Festung Mainz zurück und überließ das Gebiet dem General Hoche, der sich nun in der Pfalz breitmachte.

Details siehe “Chronik Albisheim” und/oder “Chronik Kaiserslautern-Erlenbach” beide von Detlef Uhrig