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Synagoge Kibo

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Zur Geschichte des Betsaals / der Synagoge Quelle: jüdische Gemeinde Kirchheimbolanden

Im 18. Jahrhundert bestand eine private Betstube im Haus einer jüdischen Familie, vermutlich im Haus Goldmann in der Schlossstraße 33. Nach einem Bericht von 1820 war die Betstube angesichts des starken Zuwachses der Gemeinde inzwischen viel zu klein geworden. Die drei Gemeindeglieder Raphael Durlacher, Daniel Levi und Moises Süskind hatten aus diesem Grund bereits zwei Jahre zuvor (1818) ein Haus im Ort gekauft, das zu einer Synagoge mit Lehrerwohnung und Schule umgebaut werden sollte. Allerdings gab es Schwierigkeiten, da das Haus neben der protestantischen Kirche St. Paul stand. Dennoch konnte das Vorhaben ausgeführt werden. Wann die Einweihung erfolgte, ist unbekannt. Nur wenige Jahre war diese erste Synagoge religiöses Zentrum der jüdischen Gemeinde, da es beim großen Stadtbrand am 13. Juni 1833 zerstört wurde.

Zunächst plante man einen Wiederaufbau und ließ sich dazu von Bezirksingenieur Beyschlag von der Bauinspektion Kaiserslautern einen Plan erarbeiten. Dieser wurde geprüft und zunächst für gut befunden. Nachdem im Januar 1834 allerdings von der Brandversicherung 4.447,30 Gulden überwiesen wurden, entschloss die Gemeinde, einen völligen Neubau in Auftrag zu geben. Man ließ durch den Zivilbauinspektor August Voit einen Plan für einen Neubau in unmittelbarer Nähe der niedergebrannten Synagoge erstellen. Voit orientierte sich in der Architektur am Bau der Synagoge in Ingenheim und an einem geänderten Bauplan Beyschlags, in dem die Wünsche der Gemeinde zur Gestaltung der Innenräume aufgenommen wurde. Die Pläne Voits wurden akzeptiert und bereits Ende Oktober 1834 erhielt die Gemeinde die Baugenehmigung. Die Bauarbeiten begannen im April 1835 und dauerten bis zum Sommer des folgenden Jahres. Am 1. September 1836 konnte die Synagoge durch Rabbiner M. Kohn feierlich eingeweiht werden.


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19th Century: The Jewish people in Kibo

19th Century: The Jewish people in Kibo

Quellen: Hermann Arnold, „ Die Juden in der Pfalz“, Carl Theodor Lucae: „Kirchheimbolanden und seine Bürger“, Recherche Werner Gabelmann, sowie standesamtliche Akten der Gemeinden Albisheim, Marienthal, Rockenhausen und Kibo

Adler Kaufmann, israelitischer Händler in Kibo, * 25.3.1802 in Memmelsdorf, 1834 Bürgerrecht in Kibo, besaß in Albisheim das Haus N° 77 in der Finstergassse, oo 15.12.1834 Carolina Goldmann, * 2.1794 in Marienthal,  40 Jahre alt,  Gutsbesitzerin in Kibo,   Witwe d. am 29.12.1827 † Handelsmann Moses Goldmann,   T. d. am 8.11.1822 † Handelsmann Joseph Goldmann,  u. Friederica, geb. Goldmann ( siehe auch Familienbuch Marienthal)

Adler Samuel, Goldschmied in Kibo, * 3.10.1804 in Sommershausen, 1830 Bürgerrecht in Kibo, † 1866 in Kibo; Witwer der  Johanna Sultzbach * 1801 in Alzey, Tochter des Lazarus Sulzbach und der Regina NN;  † 16.4.1850 in Kibo,  II.oo 2.3.1851 Rachel Neugaß * 6.7.1824 in Kibo, T. d. Abraham Neugaß,  Handelsmann in Kibo,  u. der am 25.12.1824 † Witwe Johanna, geb. Süskind,  Samuel Adler hatte 7 Kinder;

Blum Friedrich, Bäcker in Kibo, * 22.5.1895, zugezogen von Lambsheim, Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer 1914/18,

  1. Ehe: Regina Hahn, * 24.6.1896 in Auerbach in Hessen,
  2. Ehe: Auguste Rothschild, * 19.1.1894 in Romrod in Hessen, ab 7.12.1925 Schuhmacherei, Verkauf von Schuhwaren, am 2.4.1928 wieder aufgegeben. seine Tochter: Ilse Johanna * 24.9.1926 in Kibo; die Fam. ist am 19.8.1939 nach New York, USA ausgewandert.

Hinweis: Ihr Bruder Adolph, * 22.3.1883 in Romrod oo 7.7.1908 in Albisheim Johanna Metzger, * 10.3.1875 in Albisheim

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