Stadtsanierung (2.) in 1968

Abwasserkanal & sonstiges

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Durch die Gaskatastrophe im September 1967 ausgelöst, wurde in der ganzen Innenstadt die Straßen aufgerissen. Arbeitsbeginn könnte Anfang Januar 1968 – bei eiskalten Temperaturen – gewesen sein. Denn der Bericht, auf den sich der Autor bezieht, stammt vom 13.1.1968 aus der Rheinpfalz: Erneuert wurden die alten Kanalrohre auf einer Länge von 700 Meter, Durchmesser 0,8 m und natürlich gleich mit die veralteten Wasserleitungen. Die Arbeiten wurden in zu bewältigende Teilabschnitte gegliedert und man arbeitete sich von unten nach oben. Ausgangspunkt war das Stumpfe Gässchen. Bei der Enge der Straßen konnten Baumaschinen nur bedingt eingesetzt werden. Für die Anlieger und Bewohner gab es massive Einschränkungen und Behinderungen. Behindert wurden die Arbeiten durch den harten Winter 1967/68, der zu katastrophalen Straßenverhältnissen im Donnersbergkreis geführt hatte (Die Rheinpfalz vom 13.1.1968)

Betroffen waren folgende Straßen: Weedegasse (früher Gänsegasse) Schloßstraße bis zum Vorstadtturm, Mozartstraße (vormals Kennelstraße), die Amtsstraße (=Prinzengasse)  bis zur Gutenbergstraße (vormals die Hundsgaß), Lohgasse.

In der Amtsstraße wurde zusätzlich ein starkes Stromkabel verlegt , damit konnten die hässlichen Oberleitungen verschwinden.

Foto folgt