Napoleon dankte am 2.4.1814 ab

Napoleon dankte am 2.4.1814 ab

Der Vormarsch der alliierten Truppen auf Paris im tiefverschneiten Land[1] (im heutigen Rheinland-Pfalz und dann Saarland) ging zügig voran.  Und so marschierten immer mehr Truppen in Richtung Westen. Dann stellte Napoleon  die Alliierten im westlichen Lothringen, dann in der Champagne und Picardie mit wechselndem Schlachtenglück[2] Er wehrte sich vehement gegen die Einnahme seiner Hauptstadt, aber  am Morgen des 31. März marschierten die alliierten Truppen doch  in Paris ein, allen voran der russische Zar Alexander und der preußische König.  Der Französische Senat setzte am 2. April Napoleon ab und kürte Ludwig XVIII zum neuen Herrscher.  Seiner Truppen beraubt, resignierte Napoleon und dankte am 4. April 1814 ab. Als Exil akzeptierte er die Insel Elba. (vorläufig)

[1]) Die allgemeine Stimmung entsprach dem äußerst bitteren Winter, der bis Ostern 1814 die Nordpfalz mit einer etwa 30 cm dicken Schneedecke bedeckte. Übrigens war dann der Sommer 1814 total verregnet; die Ernte verfaulte auf den Feldern und fiel deshalb miserabel aus.

 

[2]) Schlachten auf franz. Boden waren unter anderem: 27. Febr. bei  Bar sur Aube, 9. März bei Laon in der Picardie, 13. März bei Reims, 30. März vor Paris.  Auch nach der Abdankung Napoleons gingen noch die Kämpfe in Südfrankreich gegen Wellington und in Norditalien weiter. Am 30.4. schlossen die Kriegsparteien den Frieden von Paris, der vorläufig einen Schlussstrich unter Napoleons Aggressionspolitik zog.