1797: Francs beseitigt altes Münzchaos

Einführung der Assignaten, dann Francs

von Detlef.Uhrig@t-online.de

Bei der Bearbeitung des umfangreichen Themas konnte ich auf die Münz- und Geldsammlung meines Freundes zurückgreifen. Allerdings hatte er kein Geldstück aus der Napoleonischen Zeit. Wir wären dankbar, wenn Sie uns per email ein Foto zuschicken könnten, das werden wir mit Namensnennung des Einsenders veröffentlichen. Die unten genannten vor revolutionären Währungen stammen alle aus den digital erfassten “Viehhandelsakten

Das frühere Finanzchaos bis 1797,

Hauptmünze war der Gulden ( = fl): etwa 60 % der Geldgeschäfte wurden mit ihm abgewickelt. Der Gulden = fl = hatte 60 Kreuzer, oder 30 Albus.

Kreuzer = 1 X;

  • Kleinster Münzwert. Dafür bekam man in 1768 eine Bretzel, bzw. einen Königsweck mit einem Gewicht von 12 Loth = 175 Gramm. Ein junger Tagelöhner bis 21 Jahre alt – Voraussetzung war die Konfirmation – bekam pro Arbeitstag 12 x.

 

Der Konventionsthaler

durch Vertrag, Konvention von 1753 von Österreich und Bayern erhielt er eine weite Verbreitung im Südwesten. Zudem war die Grafschaft Falkenstein mit dem Oberamt Winnweiler österreichisches Herrschaftsgebiet! Er hatte den Wert von 1 Gulden und 30 X.

Der “Neue Thaler”

1788 eingeführt nach der Thronbesteigung des Fürsten Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg, wurde auch Großer Thaler genannt. Wert 2,5 Gulden oder 2 Gulden und 30 Kreuzer

  • Die Zechine

  • Caroline (Carlin) Wert = 11 Gulden

Der Laubthaler = franz. Silbermünze bis 1790,  genannt wegen des Lorbeerkranzes um das Bourbonen – Wappen

 

Silbermünzen von 1760 und 1783, Wert entsprach 2,5 Gulden oder 2 Gulden und 30 Kreuzer

 

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