Die Totenkirche = Liebfrauenkirche

tot

Laut einer Urkunde aus 1390 wird diese frühere Kapelle erwähnt. Nach der Reformation wurde das Gotteshaus von den Luteranern als 2. Gebetsort genutzt. Da der kleine mittelalterliche Friedhof an der Peterskirche zu klein geworden war, wurde 1624 rund um die Kapelle zur Lieben Frau der Friedhof eröffnet. die Kapelle führte ab dieser Zeit die Bezeichnung “Gottesackerkirche”.

1688/89: Die französischen Besatzungstruppen – während des Pfälzischen Erbfolgekrieges und des Spanischen Erbfolgekrieges (1703) –übertrugen dieses Kirchlein der katholischen Glaubensgemeinschaft. Allerdings durften die Lutheraner in der Kirche ihre Beerdigungs-Gottesdienst abhalten, 1731 entstand ein sakraler Neubau. Der Friedhof wurde etwa bis 1838 genutzt. Das Kreuzdenkmal von 1839 auf dem neuen Friedhof Schillerhain erinnert an die Verlagerung des Gottesackers.

Die klassizistischen Grabsteine, die 1938 noch vorhanden waren, sind verschwunden. damals mangelnde Denkmalspflege

toten

Quelle: Hans Döhn