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2. Schlacht bei Kaiserslautern

Ende Nov. 1793: die Schlacht bei Kaiserslautern

Westlich von Morlautern hatte der Oberkommandierende General: der Herzog von Braunschweig eine 300 x 300 m große Befestigungsanlage errichten lassen, gegen die erfolglos die franz. Soldaten an drei Tagen erfolglos anrannten. Die preußischen Soldaten hatten ein 300 m breites, offenes Schussfeld, das zu überqueren galt. Hier starben etwa 2.000 franz. Soldaten

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https://www.youtube.com/watch?v=8MBI4Xt-dYE

Gefecht bei Blieskastel am 17.11.1793

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Gefecht an der Vogelweh Kaiserslautern 28.11.1793 morgens, Truppen des Herzogs von Weimar ziehen sich zurück

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Schlachtverlauf

Die Schlacht begann

27. November, der französische General Lazare Hoche hatte auf dem Mayen Berg bei Otterbach, jenseits der Lauter,  seine 86 schweren Geschütze  aufstellen lassen.

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28. November, Punkt 12 Uhr eröffneten sie mit ihrem großkalibrigen Kanonen die Schlacht. Aber die Preußen blieben ihnen nichts schuldig.
Sie hatten eine an Kaliber schwächere, an Zahl überlegene Geschützmasse der französischen entgegen, da außer den 29 Batteriestücken noch eine Anzahl von Bataillonsgeschützen mitwirkte. Zudem befand sich die Französische Artillerie auch dadurch im Nachteil, dass sie in ziemlich enger Linie stand, während die Preußischen Geschütze, weit auseinander gezogen, zusammen wirken konnten. Beide Artillerien hatten in dem heftigen Kampf, der bis zum Abend anhielt, nicht unerheblich Verluste. Die Preußischen Batterien allein hatten gegen 50 tote Pferde. Zu einer eigentlichen Entscheidung, einem Niederkämpfen oder auch nur Dämpfen des feindlichen Feuers kam es jedoch nicht. Das Artilleriefeuer gegen die preußische Infanterie blieb indessen wirkungslos, da die Geschosse zu hoch gingen.

28.11.1793: Der Schlachtbeginn war für 14 Uhr vorgesehen. Hoche lief ungeduldig hin und her und wartete auf die Einsatzbereitschaft der Division Ambert, die sich aber verlaufen hatte. Der General wollte nach Gehrweiler und das liegt hinter Höringen. So waren sie durch eigenen Fehler befehlsgemäß falsch geführt worden, wie sie erst am Abend enttäuscht feststellten. . So fehlte Hoche der starke linke Flügel, der von den Husarenäckern aus auf Morlautern zustürmen sollte.

Angriff aus Erlenbach heraus

15.30 Uhr: Lazare Hoche konnte und wollte nicht länger warten, da es Ende November doch sehr früh dunkel wird.
Er gab den Befehl zum Angriff. Dieser begann jedoch nicht gleichzeitig, sondern nacheinander an drei Stellen.
Gegen 3 Uhr erschien die erste feindliche Angriffskolonne südöstlich Erlenbachs. Einige Infanterie-Bataillone, darunter ein Bataillon des Regiments Royal Deux-Ponts, (Regiment Zweibrücken) vertrieben rasch einige Schützen, die das 11. Bataillon Viettinghoff beim Rückmarsch in Erlenbach zurückgelassen hatte. Sie erstiegen die Höhe gerade in der Richtung auf das Regiment Voß zu. Größere Massen begannen sich hier zu entwickeln. Die Preußische Kavallerie blieb ihrer Überlieferung aus großer Zeit getreu. Sobald der Feind auf der Höhe erschien, griff ihn das Regiment Voß in breiter Front an. Die Karabinieres (die verdeckt unter der heutigen Betonstraße in Richtung Gersweilerhof gelauert hatten) warfen sich zudem in seine linke Flanke. Die Überraschung gelang, das Entsetzen der Franzosen war groß. Die sächsischen Reiter trieben das Zweibrücker Regiment den Abhang (durch die Steinbruchstraße, Röhrbrunnen) in das Dorf Erlenbach zurück. Am Dorfrand, der vom II. Bataillon des Regiments Deux-Ponts verteidigt wurde, saßen die Karabinieres ab, räumten im feindlichen Feuer die Hindernisse weg, „richteten in einem erbitterten Handgemenge ein grenzenloses Blutbad“ an und kehrten dann, da das sumpfige Thal (zwischen dem Röhrbrunnen und der heutigen Ortsverwaltung) eine weitere Verfolgung unmöglich machte, mit der erbeuteten Fahne in Richtung ihrer alten Stellung (oberhalb des Gersweilerhofes) zurück

Infanterie-Angriff aus dem Lautertal heraus

In den frühen Nachmittagsstunden waren die 10.000 Soldaten der Division Huet von der heutigen B 270 das Ruhetal hinauf unbemerkt durch den dichten Wald gegen Morlautern geklettert. Dann brach der Hauptsturm los.
15.40 Uhr: Unter persönlicher Führung der französischen Generale Hoche, Huet und Morton preschten etwa 10.000 Mann mit überraschendem Ungestüm aus den Büschen des Ruhetals hervor und stürmten todesmutig, auf breiter Linie, geradewegs gegen die Redoute und die rechts und links davon aufgestellten Bataillone los. Unterstützt vom Geschützfeuer (Mayenberg) hatten sie schutzlos ein freies Feld von 550 Metern zu überqueren. Die Preußen hatten den strategischen Vorteil der starken Verschanzung, die ein ruhiges und gezieltes Feuern erlaubte. Der blindwütige Ansturm dauerte 17 Minuten, dann brach der Angriff unter dem anhaltenden Kleingewehr und Kartätschenfeuer in sich zusammen. Nun gingen das Regiment Kalckstein, die Musketier-Bataillone von Knobelsdorff und die zwei Kompanien Braunschweig mit klingendem Spiel zum Gegenangriff über, daraufhin wichen die Franzosen in den schützenden Wald zurück. Sie mussten viele Tote und schreiende Verwundete zurücklassen.
16.10 Uhr: Zu spät oder ein Entlastungsangriff.  Aus Richtung des westlichen Erlenbachs kam frische französische Infanterie, aber auch die Reste des gerade geschlagenen Zweibrücker Regiments hervor und bedrohten im Sturmlauf die Redoute. Der Herzog von Braunschweig schickte Boten zur Hilfe. Die preußischen Karabiniers kamen gerade den Berg hoch aus Erlenbach. Sie sammelten sich und ruckzuck galoppierten sie zusammen mit den drei sächsischen Schwadronen Kurland in Richtung des heutigen Opelhändlers und fielen erfolgreich in die linke, ungeschützte Flanke der Franzosen. Wie damals so üblich, führten die Generäle Kalkreuth und Gersdorff selbst die Reiter an.
16.30 Uhr: Drei franz. Kavallerie-Regimenter kamen ihrer bedrängten Infanterie zur Hilfe und fielen den preußischen Dragonern in den Rücken. Es entbrannte ein wilder Reiterkampf, der blutig mit Pistole und dann mit Säbel ausgetragen wurde. General von Gersdorff warf sich mit seinen Kurland Dragonern der Französischen Reiterei entgegen und drängte sie zurück, übersah aber, dass er selbst eingekesselt wurde. General von Kalkreuth kam noch rechtzeitig und haute ihn raus. Gemeinsam vertrieben sie die französische Infanterie und Kavallerie. Allmählich brach die Dunkelheit herein und beendete das grausige Abschlachten.
Der Herzog von Braunschweig war über die späte Aggressivität Hoches überrascht und gewarnt. Deshalb blieben alle Soldaten nachts unter dem Gewehr.
18.30 Uhr: General Rosboth marschierte von Lauterecken in Richtung Morlautern. Durch den Angriff Hoches wurden er und Blücher vom Herzog getrennt. Sie biwakiert deshalb zwangsläufig nördlich von Schneckenhausen. Um einen Boten zu schicken, war es zu spät und durch den Wald viel zu gefährlich. Rosboth ließ das verabredete Kanonenzeichen von 8 Schüssen abgeben. Dadurch erfuhr der Herzog, wo Rosboth steckte und konnte beide in seine Planungen einbauen.
Abends, nachts bereiteten die Gegner den Kampf des nächsten Tages vor, wobei die preußischen Alliierten in der glücklicheren Lage waren. Ihre Soldaten waren schnell versorgt und mit frischer Munition ausreichend eingedeckt. Die französischen Soldaten hatten es jedoch sehr viel schwieriger, denn es scheint bei ihnen ein logistisches Desaster geherrscht zu haben. Dass die Truppenführer schnell den Kampf suchten, ohne auf die notwendige Versorgung zu achten, musste sich bitterlich rächen, zumal der Dauerregen die Wege für die schweren Versorgungswagen fast unpassierbar gemacht hatte. In der Nacht ließ Hoche auf dem Osterberg noch 22 schwere Geschütze in Position bringen. Er nahm noch einige Truppenverschiebungen vor. Er gruppierte die Brigade Paillard vom linken auf den rechten Flügel um, als Verstärkung für die Division Huets und die Brigade Simon sollte vom Reichenbacher Hof auf Otterberg zumarschieren.

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Stellung des Herzogs von Weimar: zwischen Kaufland, Goetheschule, Hohenstaufen-Gymnasium, TU

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Hauptschlachtfeld bei Morlautern: franz. Geschützstellung auf dem Mayenberg

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Ab Juli 1793 erhielt der Raum KL umfangreiche Befestigungsanlagen

Die Pläne die  westliche Kampfzone und Verteidigungslinien.
die Preußen  hatten von Hohenecken, entlang der heutigen Bundesstraße 40, entlang der heutigen US- Wohnsiedlung Vogelweh  bis zum Vogelwoog Barrikaden von Tausenden von Handfrönern aus der ganzen Pfalz in wochenlanger Arbeit errichten lassen. Nachdem diese Linie nicht zu halten war, zogen sich die Preußen unter ihrem General “Herzog von Weimar” auf die Linie Lämmchesberg, Galgenschanze (= Goetheschule und Hohenstaufen-Gymnasium) zurück, von wo sie die anrückenden Truppen durch massive Kanonade hatten stoppen können. Die Verteidigungslinien auf dem Kaiserberg, oberhalb der heutigen Gartenschau KL wurde in den 3 Tagen nicht attackiert

Herzog von Braunschweig ließ seine Truppen antreten, nahm eine Parade ab und zog sich ins Winterquartier zurück

Die Leichenbeseitigung des Schlachtfeldes

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Nach der Schlacht

bei Morlautern/KL zogen sich die Preußen auf den Rhein zurück und überließen das Gebiet den Revolutionstruppen. General Hoche belagert daraufhin Landau und General St. Cyr zog nach Kibo, um zu kassieren

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# 12950: Die Familien Lucae, von Detlef Uhrig

# 12950 Lucae Friedrich Heinrich, Amtsschreiber,

  • 3.12.1709 in Ziegenhain, † 26,8.1773 in Kibo, Sohn des Carl Lucae, Jurist in Ziegenhain
  • Friedrich Heinrich Lucae oo Susanna Elisabetha Gall, † 2.1.1769 in Kibo
  • Kinder des Friedrich Heinrich Lucae: (1.) Joh. Theodor Lucae * 5.6.1739, † 2.1.1798, (Familienbuch #12951). 2. Sophia Susanna Lucae * 25.7.1742, (3.) Franzisca Friederica Johannetta Lucae, (4.) Justus Christian Lucae * 14.10.7144, wurde Händler in Frankfurt. (5.) Louisa Christina Lucae * 15.4.1747,

    # 12951 aus 12950: Joh. Theodor Lucae

  • * 5.6.1739 in Kibo, † 2.1.1798; Küfermeister und Bierbrauer, stellvertretender Bürgermeister in 1774, wohnte in der Oberstadt, Haus 98, (siehe alte Karte von 1730) oo 7.8.1764 Anna Ursula Fischer * 13.1.1741, † 25.8.1805, Tochter des Philipp Henrich Fischer oo 8.11.1735  Susanna Margaretha Bechthold * 12.12.1718 (Familie # 6403)
  • Kinder des Joh. Theodor Lucae: (1.) Susanna Louisa Lucae * 8.8.1765, ihre Ehe oo 6.11.1787 Joh. Friedrich Fischer * 18.12.1747, Schmiedemeister, † 26.7.1794 an der Ruhr, Sohn des Johann Paul Fischer und der Elisabetha Gertruda (siehe # 6400) (2.) Maria Christiana Lucae * 23.10.1766, (3.) Ludwig Christian Lucae * 6.5.1768, Bierbrauer; oo 12.5.1791 Maria Barbara Bechthold, * 6.12.1762, † 17.11.1801, Tochter des Ludwig Bechthold oo Maria Barbara Baum (Familie # 2251)
  • 4) Maria Philippina Lucae * 12.1.1770, †29.4.1774
    5.) Maria Barbara Lucae * 20.10.1771, † 8.7.1832,
    oo 12.6.1796 Bender Joh. Ludwig, Gastwirt, * 27.1.1775
    Eltern Georg Bender Gastwirt Goldener Ritter
    oo Maria Christina, geb. Fischer (Famlie # 2351
    6.) Johann Peter Lucae * 20.2.1773, † 25.7.1773
    7) Friedrich August Lucae * 20.6.1774
    8.) Christiana Carolina Lucae *  27.7.1775, † 11.12.1813
         oo 4.4.1796 Jacob Seng, Bäckermeister, * Winnweiler (#  195756)
    9.) Philipp Theodor Lucae  9.11.1778, †20.2.1816
        Küfer, Langgasse 150
    oo 13.6.1805 Charlotta Elisabetha Dreher * 27.1.1783, † 17.12.1813
          ihre Eltern: Joh. Georg Dreher. oo 8.12.1784 Regina Bloch (# 4813)
    10.) Carl Ludwig Lucae * 17.11.1781, † 25.12.178
    11) Christina Elisabetha Lucae * 2.1.1783, † 3.1.1814 Schlossgasse 27
           oo 16.12.1808 Chormann Georg Friedrich * 30.6.1763 ( # 3457
    Gastwirt zu Bischheim

    # 12952 aus 12951: Lucae Ludwig Christian * 6.5.1768, † 23.3.1858

    war Bierbrauer, betrieb ein Gasthaus, Bürgermeister von 1830 bis 1835, sein Platz in der Paulskirche war C, Reihe 1, Sitz 6, Er bezahlte jährlich dafür 6 Gulden. (Vergleich: die Hebamme bekam für ihre Dienste im Jahr nur 20 Gulden) seine Ehefrauen:

  • 1.) oo 12.5.1791 Maria Barbara Bechthold * 6.12.1762, † 17.11.1801, Tochter des Ludwig Bechthold (# 2251)
  • 2.) oo Philippina Friederica Baum * 6.5.1766 Göllheim, † 2.11.1836, Tochter des Conrad Friedrich Baum und der Sophia Hartung.
  • vier Kinder der 1. Ehe: 1. Ludwig Theodor Lucae * 25.2.1792,    [2.) Maria Barbara Lucae, * 2.1.1794, † 14.6.1843, ihre Heirat: oo 17.11.1826 Carl Ludwig Bechthold * 25.8.1800, † 14.5.1836, Sohn der Louisa Carolina Bechthold * 3.3.1778, †2.7.1801 (# 2254) (3.) Christina Elisabetha Lucae * 12.4.1796, † 14.1.1820, (4.) Christina Elisabetha Lucae * 25.7.1799, † 7.9.1854, ihre Heirat oo 14.7.1820 Joh. Friedrich Rupprecht * 5.10.1792 Bolanderhof, † 13.8.1862, Sohn der Eheleute Georg Peter Rupprecht oo 27.11.1787 Christina Elisabetha Bauer,[# 16884]
  • zwei Kinder mit Frieda Baum:  5) Ludwig Christian Lucae, * 18.3.1803, † 22.6.1857, seine Ehe:  oo 25.11.1830 Barbara Friedrich * 2.3.1808 Neuleiningen, Tochter des Franz Daniel Friedrich und der Cath. Margaretha Lang † 17.7.1825 (# 12954), 6.) Conrad Friedrich Lucae * 25.9.1805, Gastwirt und Küfer, † 7.8.1891; seine Heirat oo 19.11.1839 Maria Barbara Küstner * 3.5.1812, † 5.7.1842, Tochter des Schullehrers Conrad Küstner und der Maria Barbara Gerheim (# 12955 oo 11941)

# 12953 aus 12952: Lucae Philipp Theodor * 9.11.1778,Küfer, † 20.2.1816 in Langgasse 150

oo 13.6.1805 Charlotta Elisabetha Dreher * 27.1.1783, † 17.12.1813, Tochter des Grünewald, Joh. Georg Dreher. oo 8.12.1784 Regina Bloch  [#4813]

Kinder des Phil. Theodor Lucae 

1.) Maria Barbara Lucae * 27.9.1808, † 10.11.1890
oo 15.7.1828 Johannes Grünewald * 16.6.1799 Bischheim
     Wagner,  † 18.3.1874
 Eltern: Valentin Grünewald,  Gipsmüller und Ölschläger
 oo Anna Charlotta, geb. Huy
2.) Eleonora Philippina Lucae * 29.9.1810
oo 12.12.1829 Beckmann Joh. Peter * 12.5.1801
Eltern. Jacob Beckmann. oo Elisa Kanofsky (# 2333)