Archiv der Kategorie: 1795 – 1815

1765: Carl Christian fordert: besucht mein Gymnasium in Weilburg

22.8.1765: Fürst Carl Christian forderte: besucht mein Gymnasium in Weilburg,  sonst stelle ich eure Kinder nicht an! Schreiben an die lutherischen Pfarrer

Nachdem der Fürst aus höchster landesväterlicher Fürsorge und zu unserer Aufnahme des hiesigen Gymnasium gnädigst Verordnung geruht hat. Da alle Landeskinder höchstens in der Nähe von Weilburg gelegenen Ämtern so sich den Studien und Freien Künsten widmen wollen, bisher  kein anderes als hiesiges Gymnasium frequentieren. Die Einwohner der Ämter Kirchheim, Alsenz und Saarwerden sollen  sich auf selbigen wenigsten zwei Jahre lang aufhalten und ihren Audius (Abschluss) ablegen, wenn sie dereinst auf eine Anstellung  (Beförderung) in unserem Höchst fürstlichen Ländern sich Hoffnung zu machen gedenken wollen,

Dieses Schreiben wurde von den Kanzeln verlesen: Verteiler siehe oben:

Kirchheim, den 28.8.1765 Pfarrer Joh. Philipp Liebrich, † 7.12.1770 ( Familienbuch # 12564)

Morschheim, 29.8.1765, Philipp Machwirth

Bischheim: 31.8.1765: Liebrich Joh. Ernst, Pfarrer von 1739 – 1790 (# 12566)

Albisheim, codem (=31.8.1765) Joh. Adam. Gümbel ( # 7186)

* 15.5.1698 Atzbach,  † 20.4.1777

1807: Rauchen, Konzession, Steuern

der Tabakanbau und Tabakverkauf war konzessioniert

Die Grafen von Nassau Weilburg hatten bereits das lukrative Geschäft mit dem Tabak für sich entdeckt und es monopolisiert. Der Tabakanbau erfolgte in der Gemarkung  Kibo nach erteilter Konzession, so wie wir es in den Fronlisten von 1746 – 1754 gesehen haben. Die gesamte Ernte musste an das Oberamt Kirchheim verkauft werden. Wer raucht, wird abhängig und braucht immer wieder neuen Stoff. Das ist gut für den Bauern, den Handel, den Staat. Die französische Verwaltung hatte es jetzt ganz leicht, diese bewährte Einnahmequelle nicht versiegen zu lassen. Sie übernahm die fürstlichen Dateien, die es ihr erleichterten, den Schwarzhandel zu unterbinden. Gegen Geld konnten die Tabakhändler eine Lizenz erwerben. 

6.7.1809: Präfekt Jeanbon St. André ordnete an:

wer desertierte, wurde hart bestraft, (Verordnung des Präfekten Jeanbon St. André)

Hintergrund dieser verschärften Strafvorschriften: Als Folge der vielen Napoleonischen Schlachten des franz. Kaiserreiches waren Hunderttausende Gefallene und Verwundeten zu beklagen. Deshalb desertierten allein   in 1809 im gesamten Département Donnersberg  5.000 junge Männer vor dem Wehrdienst. In ganz Frankreich dürften es fast 200.000 gewesen sein.

  • “Indem Sie dann Ihre Untergebenen unterrichten, werden die Konscribierten, die ihre Pflicht nicht erfüllen, der Soldat, welcher seine Fahne verlässt, der öffentliche Beamte, welcher kein wachsames Auge auf die Strafbaren hat, der Bürger, welcher Letztere begünstigt und endlich diejenigen, welche sich in Konscribierten- Sachen mischen, von Unwissenden Gelder erpressen und die oberen Behörden zu hintergehen suchen, die Strafe kennen lernen, welche ihrer erwartet”
  • „In Gemäßheit der Gesetze vom 17. Ventôse achten (= 8.3.1800),
    Floréal elften (= 26.4.1803) und des kaiserlichen Dekrets vom
    8. Fructidor dreizehnten Jahres (= 26.4.1805) , wird ein jeder Konscribierten, welcher zum Marschieren aufgerufen wird und sich nicht stellt oder sich stellt, aber auf dem Wege zur Korps desertiert, vom Tribunal in erster Instanz seines Bezirks zu einer körperlichen Strafe und nebst dieser zu einer aus seinem eigenen Vermögen oder der seiner Eltern zu entrichtender Geldstrafe von 1.500 Franken verurteilt“.

  • Das nämliche Gesetz erkennt eine Geldstrafe von 300 bis 3.000 Franken gegen jeden Bewohner Frankreichs, welcher wissentlich einen Ausreißer verheimlicht, sein Entlaufen begünstigt oder ihn auf irgendeine Art den gegen ihn gesetzlich gemachten Verfolgungen entzogen hat.
  • Das Gesetz vom 28. Nivôse siebenten und das Dekret vom 8. Fructidor dreizehnten Jahres erkennen eine Strafe von 300 bis 1.000 Franken gegen jeden Arzt oder Chirurgen, jeden bürgerlichen Beamten und gegen jeden Ober- und Unteroffizier der Armee, welche falsche Gebrechen attestieren oder für Untersuchungen oder sonstige Verrichtungen Geschenke annehmen. Zu meinem größten Missvergnügen habe ich wahrgenommen, dass viele Konscribierte mit lügnerischen Zertifikaten von den Bürgermeistern und Munizipalräten versehen waren, die ihnen falsche Gebrechen bezeugten Man wird zukünftig mit größter Strenge dagegen verfahren.
  • Auffällig ist, dass sich die meisten Widerspenstigen freiwillig stellten, nicht in der Absicht, um zu einem Korps abzugehen, sondern als dienstuntauglich in ihre Gemeinde zurückgeschickt zu werden. Viele haben sich selbst zu diesem Zweck Gebrechen beigebracht oder sich die Selbstverstümmelung durch niederträchtige Menschen machen lassen. Der Rekrutierungsrat hat sie auf der Stelle zu arrestieren und als doppelt Strafbare in das Depot (Gefängnis) nach Straßburg abführen lassen.

  • Neben den Geldstrafen wird von dem Tribunal auch noch eine körperliche Strafe und zwar nach Befund der Sache ausgesprochen.
  • Die Zahlungspflichtigen haben binnen von 8 Tagen die Strafe im Bureau des Einnehmers zu entrichten. Wenn nicht, muss der Einnehmer sofort mahnen. Die Eltern, bzw. Vormünder hafteten persönlich mit ihrem gesamten Vermögen, dass die Söhne ihrer Pflicht nachkommen. Die vom Bürgermeister veranlasste Zwangshypothek überstieg in der Regel den Wert der Immobilien. War also ein Gezogener flüchtig, so ruinierte er in der Regel seine Familie. In Vorbereitung der Zwangsversteigerung hatte der Bürgermeister den Wert des Grundstückes zu schätzen. Maßgeblich waren die Größe, die Bausubstanz und der Ertragswert. Daraus ergab sich der Schätzwert.
  • „Wenn nach Ablauf dieser vierzehntägigen Frist die Zahlung unterblieb, so wird die Zwangsvollstreckung des gesamten Besitzes durchgeführt. Sollten sich innerhalb der festgesetzten Zeitfristen kein Steigerer finden oder ist die darauf gebotene Summe zu gering, so muss der Einnehmer (Carl Diefenbach) bieten. Alsdann fallen diese Grundstücke dem Staate anheim und werden als Domänen-Güter verwaltet“.
  • „Ich hoffe, dass die Strenge in Ausübung dieser Maßregeln, viele widerspenstige Conscribierte dazu bestimmen wird, ihr begangenes Verbrechen durch ein freiwilliges Stellen gut zu machen und dadurch von sich und ihren Eltern die Vollziehung des Urteils abzuwenden.
  • Meine Herren Bürgermeister und Einnehmer, Sie haben keine Ursache, furchtsam zu Werke zu gehen, denn die Oberen Gewalten werden Sie gegen jede Bosheit schützen.

Ich warne Sie, nichts zu attestieren, wenn Sie nicht von der Wahrheit überzeugt sind. Seien Sie vielmehr darauf bedacht, zu verhüten, dass die oberen Behörden nicht hintergangen werden.  Ich schließe nun mein Schreiben mit der Bitte, sich mit den darin enthaltenen Verfügungen genau bekannt zu machen und diese nach Pflicht und Gewissen zu vollziehen.

Ich grüße Sie Jeanbon St. André

1809: “falsche Beschuldigung des Soldaten Jacob Grafenberger”

Der Bürgermeister der Doppelgemeinde Engel Pabst schrieb am 25.8.1809 an den Präsidenten des Departements Donnersberg, Herrn Jeanbon St. André wie folgt
  • Herr Präfekt!
  • Christian Grafenberger[1], wohnhaft in der Gemeinde Einselthum, machte mir heute die Anzeige, dass er unter dem Datum des 21ten dieses (Monats) einen Mahnbrief durch den Herrn Revenue (Steuereinnehmer) erhalten habe, in dem er izu einer Strafe  550 Francs verurteilt wurde, weil sein Sohn Jacob Grafenberger,  als widerspenstiger Conscribierter vom Jahr 14 erklärt worden war.
  • Dieser Conscribierte ist aber schon vor drei Jahren nach seiner Bestimmung zur Armee abgegangen und laut seinem letzten Brief vom 1. März 1809 ist derselbe bei dem 24ten Regiment Attacheur à Cheval in Deyso im Departement „de la Dies“ im Piemont.
  • Ich wollte es nicht unterlassen, Ihnen weiteren Bericht zu erstatten. Weil eben besagter (Christian) Grafenberger einen 2ten Sohn namens Johannes Grafenberger[2] vom Jahr 10 an bei der Armee hat. Er kann Sie persönlich mit seinem in Händen habenden Brief überzeugen[3], damit Sie gewissen Aufschluss einsehen können und die Abänderung wegen dieser Strafe in ihrem Kontrollen machen könne.
  • Der ich die Ehre habe, Sie mit der höchsten Hochachtung zu grüßen Engel Pabst.

Die oben angegebenen Jahreszahlen entstammen dem franz. Revolutionskalender, der in 1806 außer Kraft gesetzt wurde. Das Jahr 10 der Französischen Republik begann am 23.9.1801 und endete am  22.9.1802. Demnach war Johannes Grafenberger bereits 7 Jahre Soldat in der franz. Armee gewesen.

Jacob hatte sich im Jahr 14 der Wehrpflicht entzogen, das vom 23.9.1805 – 22.9.1806 ging. Auf dem Schreiben des Bürgermeisters Engel Pabst ist auch noch ein Vermerk  „Gendarmerie vom 30. Mai 1806“ Aufgrund des massiven Druckes auf sich und seine Familie stellte er sich und wurde bereits 1806 Soldat, ohne dass dies in den Mainzer Unterlagen vermerkt worden wäre.

 

[1]) Christian Grafenberger war mit oo  Gertraud Eppig verheiratet.  Sein Sohn Johann Jacob kam am 10.9.1785 nachmittags um 1 Uhr auf die Welt

[2]) Johannes Grafenberger * 22.3.1789 in Einselthum, morgens um 3 Uhr. Sein Zwillingsbruder starb bald nach der Geburt

[3]) Dieses Dokument ist Bestandteil eines dicken Aktenbündels. Der Originaltext ist etwas schräg formuliert und wurde deshalb vom Autor geändert er lautet: „und denselben persönlich bei ihnen mit seinem in Händen habenden Brief zu überzeugen

26.9.1809: Jeanbon St. André antwortete

Jeanbon St. André antwortete mit einem Briefkopf der Finanzabteilung und der Wehrpflichtigen. “Die Antwort, mein Herr,auf Ihren Brief vom 25ten dieses Monat, ich teile ihnen mit, dass der genannte Jacob Grafenberger, verurteilt in Jahre 14, der durch die Gendarmerie gefangen wurde, bevor er sich bei seiner Einheit gemeldet hatte, ist es mir unmöglich diese Strafe zurück zunehmen, da sie bewiesen ist. Wegen vergleichbarer Fälle

Kommentar: die Verwaltung bestrafte also auch weit zurückliegende Fälle.

Formulare zur Bearbeitung der Fahnenflucht

weiterlesen: Räuberbanden, wie Schinderhanndes

 

 

Standesamt – Code Civil

  • 1. Standesamt – Code Civil1795-e

  • Francois Joseph Rudler führte das staatliche Bürger- Zivilregister ein

  • 1795-c

Standesamtliche Heiraten von 1806

20.3.1806 Hochzeit des Johann Paul Heil,  * 26.10.1764 in Kibo,  42 Jahre alt,   S. d. Cristoph Heil,  Küfer in Kibo,  und der Anna Catharina Elisabetha, geb. Jung,   Witwe d. Stade in Kibo; mit Johamna Margaretha Jung, * 20.2.1757,  39 Jahre alt,   T. d. Jacob Jung,  Schustermeister in Kibo,  oo 2.3.1756 Maria Magdalena, geb. Morgenthaler,  in Kibo;  Trauzeugen: 1.) Philipp Mauchenheimer,  47 Jahre alt; 2.) Conrad Seiffert,  47 Jahre alt; 3.) Friedrich Chormann,  40 Jahre alt; 4.) Christian Gubler,  Schneider,  31 Jahre alt;  alle waren von Kibo ( #8311.d oo 10849).

24.5.1806 Hochzeit des  Georg Friedrich Mauchenheimer, * 29.3.1766,  in Kibo,  41 Jahre alt,   S. d. Christoph Mauchenheimer,  u. Anna Catharina, geb. Moder,  in Kibo; oo Maria Elisabetha Steuerwald,  26 Jahre alt, * 11.10.1780 in Albisheim,   T. d. Peter Steuerwald,  Ackersmann daselbst,  u. Anna Maria, geb. Ohligmacher;  Trauzeugen: 1.) Friedrich Messinger,  Glaser,  42 Jahre alt; 2.) Philipp Mauchenheimer,  47 Jahre alt,  ein Bruder des Mannes; 3.) Ludwig Diefenbach,  Ackersmann,  36 Jahre alt;  alle sind von Albisheim; 4.) Heinrich Witte,  Privatmann in Kibo,  46 Jahre alt ( #13206 oo Albisheim # 19176).

17.10.1806 Hochzeit des Carl Petry, * 21.2.1778,  Bäckermeister in Kibo,   S. d. Georg Adam Petry * 19.11.1742,  oo 29.1.1771 Anna Christina, geb. Birckel,  in Kibo; mit Anna Maria Bechthold, * 30.6.1765, somit 40 Jahre alt,   T. d. Johann Ludwig Bechthold[1],  u. Maria Barbara, geb. Bauer,  in Kibo;  Trauzeugen: 1.) Conrad Roth,  34 Jahre alt;  2.) Carl Götz,  Musiker,  32 Jahre alt; 3.) Heinrich Wendland,  Privatmann,  46 Jahre alt und 4.) Adam Fischer,  75 Jahre alt;  alle waren von Kibo.(Family book  # 15304 oo # 2251)

29.12.1806 Hochzeit des  Franz Xaver Hotter,   Bäcker,  26 Jahre alt, * 28.12.1779,   S. d. Jacob Hotter u. Barbara, geb. Dohn in Kibo,  mit Margaretha Philippine Pfannenstiel,  22 Jahre alt, * 20.3.1780,   T. d. Wilhelm Pfannenstiel,  Küfer,  u. Wilhelmina Friederica, geb. Rößinger in Kibo,   Trauzeugen: Johannes Billhard,  Förster,  57 Jahre alt,  Friedrich Rößinger,  Privatmann,  47 Jahre aHooterlt,  Philipp Michel,  Metzger,  35 Jahre alt,  Carl Wilhelm Giulino,  Kaufmann,  38 Jahre alt, alle waren von Kibo. (# 8654 oo  # 15454)

24.5.1806 Hochzeit des  Georg Friedrich Mauchenheimer, * 29.3.1766,  in Kibo,  41 Jahre alt,   S. d. Christoph Mauchenheimer,  u. Anna Catharina, geb. Moder,  in Kibo; oo Maria Elisabetha Steuerwald,  26 Jahre alt, * 11.10.1780 in Albisheim,   T. d. Peter Steuerwald,  Ackersmann daselbst,  u. Anna Maria, geb. Ohligmacher;  Trauzeugen: 1.) Friedrich Messinger,  Glaser,  42Jahre alt; 2.) Philipp Mauchenheimer,  47 Jahre alt,  ein Bruder des Mannes; 3.) Ludwig Diefenbach,  Ackersmann,  36 Jahre alt;  alle sind von Albisheim; 4.) Heinrich Witte,  Privatmann in Kibo,  46 Jahre alt ( #13206 oo Albisheim # 19176).

21.11.1806 Hochzeit des  Johann Wilhelm Dreher,   Ackersmann in Kibo,  29 Jahre alt, * 11.10.1776,   S. d. Johann Georg Dreher,  Ackersmann u. Charlotte Regina, geb. Bloch in Kibo,  mit Henrietta Carolina Alt,  23 Jahre alt, *  10.7.1782, † 11.12.1858, T. d. Johannes Alt,  Ackersmann,  u. Maria Elisabetha, geb. Emrich in Kibo;  Trauzeugen: 1.)Johann Wilhelm Brehm 2.)  Henrietta Carolina Alt,  3.) Carl Dreher,  Metzger,  31 Jahre alt, Bruder des Bräutigams,  4.) Carl Wilhelm Helbig,  Ackersmann,  58 Jahre alt, alle waren von Kibo. ( # 4813 oo # 1154)

[1]) 29.8.1731 Taufe des  Bechthold  Johann Ludwig,   S. d. Johann  Ludwig Bechthold des Gerichts und Schmiedemeister in Kibo,  und Anna Elisabetha, geb. Hartmann;  Paten: Joh. Ludwig Hartmann,  Büchsenmacher in Kibo,  Anna Christina Mayer,   Fr. d. Kamm-machers Peter Mayer und der Kindsmutter Verwandte.

 

Nächster Beitrag: Francs beseitigt altes Münzchaos

4. Département Mont Tonnère = Donnersberg

Département  Mont Tonnère = Donnersberg

Erster Präfekt: François Joseph Rudler

  • mainz-7
  • Verwaltung des Départements Donnersberg

    • Vier Unterpräfekturen (später Regierungspräsidenten genannt)
    1. Mainz: 10 Cantone (Stadt & Landkreise)

    2.Speyer 10 Cantone, wie Neustadt, Edenkoben, Frankenthal,, Worms, Pfeddersheim, Speyer, Germersheim

    3.Kaiserslautern, 8 Cantone, wie Rockenhausen, Kirchheiimbolanden, Wolfstein,

    4.Zweibrücken, 8 Cantone

 

Nächster Beitrag: Daniel von Adreae ersteigert das Schloss Kibo

Präfekt François Joseph Rudler brachte wichtige Reformen auf dem Weg

1795: Baslervertrag
Die Preußen hatte die Schnauze voll, für andere Fürsten die Eisen aus dem Feuer zu holen

1795-f

Diese Schlachten 1792 – 94 kosteten die Preußen rund 200 Millionen € & 20.000 Soldaten, ohne dass dieses Königreich einen Vorteil davon gehabt hätte!

  • Folge: die Preußische Regierung war es leid, so viel Geld und Männer für andere Grafen, Fürsten und für Österreich zu opfern. Preußen hatte ganz andere regionale Interessen. Über Dritte vereinbarten die Preußen mit dem franz. Direktorium  Geheimgespräche, um elegant aus dieser Kriegsfalle heraus zu kommen

mainz-4

mainz-5

5.4.1795: Friedensvertrag von Basel, zwischen der Franz. Republik und dem Königreich Preußen

  • Am 5. April 1795 einigten sich Frankreich, vertreten durch den Marquis und Direktionsmitglied Marquis de François Barthélémy und der preußische Staatsminister Karl August von Hardenberg, Jeder befand sich in seiner eigenen Basler Unterkunft, im Roßhof bzw. dem Markgräflerhof, Beide verhandelten schriftlich und die Papiere überbrachte der Stadtschreiber Peter Ochs, der wesentlichen Anteil am erfolgreichen Vertragsabschluss hatte. In dem Vertrag überließ Preußen als deutsche Führungsmacht den Franzosen das linksrheinische Gebiet und erhielt in einem Geheimartikel das Versprechen, dass es rechtsrheinisch entschädigt würde.
  • Während der Friedensverhandlungen in Basel wurde zudem Marie Thérèse Charlotte de Bourbon, die Tochter des 1793 geköpften französischen Königs Ludwig XVI., gegen eine Gruppe von Franzosen ausgetauscht, die in Belgien von österreichischen Truppen gefangen genommen worden waren.

    Was passierte 1794 – 1797

  • Französische Truppen besetzten und plünderten bis zum Herbst 1796. Die Adeligen flohen hinter den Rhein und kehrten nie wieder zurück.
  • 1796: das Pariser Direktorium ernannte

    François Joseph Rudler

    zum Regierungskommissar der Rheinarmee, der verantwortlich für das ganze linksrheinische Gebiet wurde.

  • Rudler setzte durch: Am 4.11.1797 gliederte der franz. Staat die eroberten linksrheinischen Gebiete in sein Mutterland ein und Rudler wurde mit der Mammutaufgabe der Neuorganisation beauftragt.
  • Rudler machte daraus 4 Départementsmainz-6

François Joseph Rudler * 9.9.1757 Guebwiller, † 13.11.1837 Straßburg

im Herbst 1796 wurde er Regierungskommissar bei Rhein-Armee und der Mainz-Armee. Am 4.11.1797 erfolgte seine Ernennung zum Regierungskommissar.  Er setzte die Eingliederung des linksrheinischen Gebietes in das Französische Staatsgebiet durch, wodurch die zahlreichen Plünderungen, Morde  & Vergewaltigungen der franz. Revolutionäre hier in der Pfalz endeten. Es entstanden 4 neue Départements, u. a. das Departement Donnersberg mit Sitz in Mainz. Am 11.5.1798 führte Rudler das Zivile Standesamt ein, das allen Bewohnern die volle  Bürgerrechte brachte.  Insgesamt waren fast 30 Gesetze und Verordnungen notwendig, damit die Ehescheidung, Anerkennung “unehelicher” Kinder, Bürgerrechte der Juden etc. umgesetzt werden konnten. Zur Sicherstellung der allgemeinen franz Wehrpflicht mussten die alten Kirchenbücher bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung abgegeben werden.

ab 1.1.1801 wurde Rudler Präfekt des Département Finestère. Sein Nachfolger: Jeanbon de St. André

2. Schlacht bei Kaiserslautern

Ende Nov. 1793: die Schlacht bei Kaiserslautern

Westlich von Morlautern hatte der Oberkommandierende General: der Herzog von Braunschweig eine 300 x 300 m große Befestigungsanlage errichten lassen, gegen die erfolglos die franz. Soldaten an drei Tagen erfolglos anrannten. Die preußischen Soldaten hatten ein 300 m breites, offenes Schussfeld, das zu überqueren galt. Hier starben etwa 2.000 franz. Soldaten

schlacht10

https://www.youtube.com/watch?v=8MBI4Xt-dYE

Gefecht bei Blieskastel am 17.11.1793

kl1

Gefecht an der Vogelweh Kaiserslautern 28.11.1793 morgens, Truppen des Herzogs von Weimar ziehen sich zurück

kl-vogel

Schlachtverlauf

Die Schlacht begann

27. November, der französische General Lazare Hoche hatte auf dem Mayen Berg bei Otterbach, jenseits der Lauter,  seine 86 schweren Geschütze  aufstellen lassen.

Bild04

28. November, Punkt 12 Uhr eröffneten sie mit ihrem großkalibrigen Kanonen die Schlacht. Aber die Preußen blieben ihnen nichts schuldig.
Sie hatten eine an Kaliber schwächere, an Zahl überlegene Geschützmasse der französischen entgegen, da außer den 29 Batteriestücken noch eine Anzahl von Bataillonsgeschützen mitwirkte. Zudem befand sich die Französische Artillerie auch dadurch im Nachteil, dass sie in ziemlich enger Linie stand, während die Preußischen Geschütze, weit auseinander gezogen, zusammen wirken konnten. Beide Artillerien hatten in dem heftigen Kampf, der bis zum Abend anhielt, nicht unerheblich Verluste. Die Preußischen Batterien allein hatten gegen 50 tote Pferde. Zu einer eigentlichen Entscheidung, einem Niederkämpfen oder auch nur Dämpfen des feindlichen Feuers kam es jedoch nicht. Das Artilleriefeuer gegen die preußische Infanterie blieb indessen wirkungslos, da die Geschosse zu hoch gingen.

28.11.1793: Der Schlachtbeginn war für 14 Uhr vorgesehen. Hoche lief ungeduldig hin und her und wartete auf die Einsatzbereitschaft der Division Ambert, die sich aber verlaufen hatte. Der General wollte nach Gehrweiler und das liegt hinter Höringen. So waren sie durch eigenen Fehler befehlsgemäß falsch geführt worden, wie sie erst am Abend enttäuscht feststellten. . So fehlte Hoche der starke linke Flügel, der von den Husarenäckern aus auf Morlautern zustürmen sollte.

Angriff aus Erlenbach heraus

15.30 Uhr: Lazare Hoche konnte und wollte nicht länger warten, da es Ende November doch sehr früh dunkel wird.
Er gab den Befehl zum Angriff. Dieser begann jedoch nicht gleichzeitig, sondern nacheinander an drei Stellen.
Gegen 3 Uhr erschien die erste feindliche Angriffskolonne südöstlich Erlenbachs. Einige Infanterie-Bataillone, darunter ein Bataillon des Regiments Royal Deux-Ponts, (Regiment Zweibrücken) vertrieben rasch einige Schützen, die das 11. Bataillon Viettinghoff beim Rückmarsch in Erlenbach zurückgelassen hatte. Sie erstiegen die Höhe gerade in der Richtung auf das Regiment Voß zu. Größere Massen begannen sich hier zu entwickeln. Die Preußische Kavallerie blieb ihrer Überlieferung aus großer Zeit getreu. Sobald der Feind auf der Höhe erschien, griff ihn das Regiment Voß in breiter Front an. Die Karabinieres (die verdeckt unter der heutigen Betonstraße in Richtung Gersweilerhof gelauert hatten) warfen sich zudem in seine linke Flanke. Die Überraschung gelang, das Entsetzen der Franzosen war groß. Die sächsischen Reiter trieben das Zweibrücker Regiment den Abhang (durch die Steinbruchstraße, Röhrbrunnen) in das Dorf Erlenbach zurück. Am Dorfrand, der vom II. Bataillon des Regiments Deux-Ponts verteidigt wurde, saßen die Karabinieres ab, räumten im feindlichen Feuer die Hindernisse weg, „richteten in einem erbitterten Handgemenge ein grenzenloses Blutbad“ an und kehrten dann, da das sumpfige Thal (zwischen dem Röhrbrunnen und der heutigen Ortsverwaltung) eine weitere Verfolgung unmöglich machte, mit der erbeuteten Fahne in Richtung ihrer alten Stellung (oberhalb des Gersweilerhofes) zurück

Infanterie-Angriff aus dem Lautertal heraus

In den frühen Nachmittagsstunden waren die 10.000 Soldaten der Division Huet von der heutigen B 270 das Ruhetal hinauf unbemerkt durch den dichten Wald gegen Morlautern geklettert. Dann brach der Hauptsturm los.
15.40 Uhr: Unter persönlicher Führung der französischen Generale Hoche, Huet und Morton preschten etwa 10.000 Mann mit überraschendem Ungestüm aus den Büschen des Ruhetals hervor und stürmten todesmutig, auf breiter Linie, geradewegs gegen die Redoute und die rechts und links davon aufgestellten Bataillone los. Unterstützt vom Geschützfeuer (Mayenberg) hatten sie schutzlos ein freies Feld von 550 Metern zu überqueren. Die Preußen hatten den strategischen Vorteil der starken Verschanzung, die ein ruhiges und gezieltes Feuern erlaubte. Der blindwütige Ansturm dauerte 17 Minuten, dann brach der Angriff unter dem anhaltenden Kleingewehr und Kartätschenfeuer in sich zusammen. Nun gingen das Regiment Kalckstein, die Musketier-Bataillone von Knobelsdorff und die zwei Kompanien Braunschweig mit klingendem Spiel zum Gegenangriff über, daraufhin wichen die Franzosen in den schützenden Wald zurück. Sie mussten viele Tote und schreiende Verwundete zurücklassen.
16.10 Uhr: Zu spät oder ein Entlastungsangriff.  Aus Richtung des westlichen Erlenbachs kam frische französische Infanterie, aber auch die Reste des gerade geschlagenen Zweibrücker Regiments hervor und bedrohten im Sturmlauf die Redoute. Der Herzog von Braunschweig schickte Boten zur Hilfe. Die preußischen Karabiniers kamen gerade den Berg hoch aus Erlenbach. Sie sammelten sich und ruckzuck galoppierten sie zusammen mit den drei sächsischen Schwadronen Kurland in Richtung des heutigen Opelhändlers und fielen erfolgreich in die linke, ungeschützte Flanke der Franzosen. Wie damals so üblich, führten die Generäle Kalkreuth und Gersdorff selbst die Reiter an.
16.30 Uhr: Drei franz. Kavallerie-Regimenter kamen ihrer bedrängten Infanterie zur Hilfe und fielen den preußischen Dragonern in den Rücken. Es entbrannte ein wilder Reiterkampf, der blutig mit Pistole und dann mit Säbel ausgetragen wurde. General von Gersdorff warf sich mit seinen Kurland Dragonern der Französischen Reiterei entgegen und drängte sie zurück, übersah aber, dass er selbst eingekesselt wurde. General von Kalkreuth kam noch rechtzeitig und haute ihn raus. Gemeinsam vertrieben sie die französische Infanterie und Kavallerie. Allmählich brach die Dunkelheit herein und beendete das grausige Abschlachten.
Der Herzog von Braunschweig war über die späte Aggressivität Hoches überrascht und gewarnt. Deshalb blieben alle Soldaten nachts unter dem Gewehr.
18.30 Uhr: General Rosboth marschierte von Lauterecken in Richtung Morlautern. Durch den Angriff Hoches wurden er und Blücher vom Herzog getrennt. Sie biwakiert deshalb zwangsläufig nördlich von Schneckenhausen. Um einen Boten zu schicken, war es zu spät und durch den Wald viel zu gefährlich. Rosboth ließ das verabredete Kanonenzeichen von 8 Schüssen abgeben. Dadurch erfuhr der Herzog, wo Rosboth steckte und konnte beide in seine Planungen einbauen.
Abends, nachts bereiteten die Gegner den Kampf des nächsten Tages vor, wobei die preußischen Alliierten in der glücklicheren Lage waren. Ihre Soldaten waren schnell versorgt und mit frischer Munition ausreichend eingedeckt. Die französischen Soldaten hatten es jedoch sehr viel schwieriger, denn es scheint bei ihnen ein logistisches Desaster geherrscht zu haben. Dass die Truppenführer schnell den Kampf suchten, ohne auf die notwendige Versorgung zu achten, musste sich bitterlich rächen, zumal der Dauerregen die Wege für die schweren Versorgungswagen fast unpassierbar gemacht hatte. In der Nacht ließ Hoche auf dem Osterberg noch 22 schwere Geschütze in Position bringen. Er nahm noch einige Truppenverschiebungen vor. Er gruppierte die Brigade Paillard vom linken auf den rechten Flügel um, als Verstärkung für die Division Huets und die Brigade Simon sollte vom Reichenbacher Hof auf Otterberg zumarschieren.

mainz-10

Stellung des Herzogs von Weimar: zwischen Kaufland, Goetheschule, Hohenstaufen-Gymnasium, TU

mainz-11

mainz-11

Hauptschlachtfeld bei Morlautern: franz. Geschützstellung auf dem Mayenberg

kl-4

Ab Juli 1793 erhielt der Raum KL umfangreiche Befestigungsanlagen

Die Pläne die  westliche Kampfzone und Verteidigungslinien.
die Preußen  hatten von Hohenecken, entlang der heutigen Bundesstraße 40, entlang der heutigen US- Wohnsiedlung Vogelweh  bis zum Vogelwoog Barrikaden von Tausenden von Handfrönern aus der ganzen Pfalz in wochenlanger Arbeit errichten lassen. Nachdem diese Linie nicht zu halten war, zogen sich die Preußen unter ihrem General “Herzog von Weimar” auf die Linie Lämmchesberg, Galgenschanze (= Goetheschule und Hohenstaufen-Gymnasium) zurück, von wo sie die anrückenden Truppen durch massive Kanonade hatten stoppen können. Die Verteidigungslinien auf dem Kaiserberg, oberhalb der heutigen Gartenschau KL wurde in den 3 Tagen nicht attackiert

Herzog von Braunschweig ließ seine Truppen antreten, nahm eine Parade ab und zog sich ins Winterquartier zurück

Die Leichenbeseitigung des Schlachtfeldes

schlacht-10

 

schlacht-2

schlacht-5

Nach der Schlacht

bei Morlautern/KL zogen sich die Preußen auf den Rhein zurück und überließen das Gebiet den Revolutionstruppen. General Hoche belagert daraufhin Landau und General St. Cyr zog nach Kibo, um zu kassieren

schlacht-11

schlacht-6

 

mainz-3

1807: Daniel von Andreae ersteigert das Schloss Kibo

Familie Daniel von Andreae, * 3.8.1765 in Mühlheim mit Ehefrau Maria Theresia von Scheidler * 2.10.1766 erwarben den Schlosskomplex.

Der riesige Schlosskomplex war nur schwer zu vermarkten. Napoleon brauchte dringend Geld für seine Kriegszüge Am 12.12.1806 schrieb der kaiserliche Marschall Kellermann an Napoleon und schilderte die Situation. Er bat drum, den Schlosskomplex Kibo zu den gleichen Bedingungen verkaufen zu dürfen, mit denen er die Objekte in Grünstadt und Pirmasens abgewickelt hatte.

Die Familie Daniel von Andreae bekam im Februar 1807 den Zuschlag für 140.000 Francs, sie erwarb Schloss, Schlosspark, den Ballsaal, die Remisse (CAfé Mandale und Stadtbücherei), zuzüglich den “Hollidahof in Dreisen”.

Daniel von Andreae ließ den Nord- und Westflügel des Schlosses abreißen, aber den Ostflügel restaurieren.

schloss1

Daniel von Andreae starb am 19.4.1826 in Kibo, Nach dem Tod ihres Mannes zog Theriesia von Andreae, geb. Scheidler nach Frankfurt, wo sie am 11.3.1837 verstarb.

Herr Daniel von Andreae erwarb im Febr 1807 die Schlossruine Kibo, nebst dem Park, die Kutschenremisse (Café Mandala), dass Ballhaus plus den Hollidahof bei Drisen für 140.000 Franc. Daniel von Andreae ließ den Nord- und Westflügel des Schlossen abreißen DEr Ostflügel wurde restauriert und von ihm als Wohnhaus genutzt.

Frau Maria Theresia von Scheibler † 11.3.1837 in Frankfurt/Main

Nächster Beitrag: Standesamt – Code Civil

1806: Der Schlosskomplex steht zum Verkauf

1806 wohnten im Schloss:

  1. Die französischen Revolutionstruppen demoliereten das Schloss Kibo, dabei halfen die Einwohner, die alles mitnahmen, was nicht niet und nagelfest war.
  2. 1806 stand der große Komplex zum Verkauf, Die französische Verwaltung hatte die größten Probleme einen finanzstarken Käufer zu finden, der den Schätzpreis von 140.000 Francs aufbringen konnte.  Die damalige Situation ist mit dem Verkauf des Flughafens Hahn vergleichbar.
  3. Zudem wohnten im  Schloss sechs Familien, die natürlich keine Miete zahlten und nicht ausziehen wollten. Es waren:
  4. Der Gefängniswärter Johannes Ehrenhard mit seiner Frau Elisabetha Grieß, mit den vier Töchtern: 1.) Salome * 1786, 2.) Maria Dorothea * 12.2.1792 Marnheim, ) Maria Elisabetha Ehrenhard * 9.10.1796 Oberwiesen und 4.) Maria Clara Ehrenhard * 19.11.1800 Oberwiesen.  Siehe Familienbuch # 5165
  5. Die ledige Friederica Göbel, frühere Schlossmagd * 10.10.1751 mit ihrer Tochter Maria Barbara Göbel * 24.5.1785, (Familienbuch 7779, 7781)
  6. Der Schweinehirt Georg Philipp Schmidt, * 4.2.1776, verheiratet mit Christina Müller aus Alsenz (Familienbuch # 195209),
  7. Der Bergmann Andreas Thomas mit Frau Cath. Elisabetha und Tochter Catharina,
  8. Johann Friedrich Usner * 2.3.1782 oo 17.2.1802 Frau Maria Apollonia Leyendecker * 4.3.1779 in Schweisweiler und ihr erstes Kind Friedrich Usner II. * 9.3.105 (Familie # 21504)
  9. Der Witwer Philipp Adam mit der Tochter Anna Margaretha und Sohn Joh. Philipp
  10. Im Herrschaftlichen Gartenhaus wohnten der frühere herrschaftliche Gärtner Leonhard Traub mit seiner 2. Frau Anna Elisabetha Kron, * 1754 Steinbockenheim, † 26.5.1823 Langgasse 132 (Familienbuch # 20812), sowie sein Schwager Philipp Kron mit Frau Charlotta Schey.

  11.