12.9.1782 Testament der Witwe Christina Neckerauer

Testament der Wwe. Christina Neckerauer

Dem nach ich- Christina Neckerauers Wittib dahier zu Albisheim letzte Willens Meinung,  habe mit gutem Verstand meiner Schwester Louisa ihrer Tochter namens Christina Maria Göbel, die bei mir ist, setze ich zur Total Erbin ein. Nämlich das Grundstück 767, groß 29 6/8 Ruthen, Haus, Hof und Garten an der Dingespforte, beforcht (grenzt) einerseits an Jacob Emrich Wittib, andererseits am Mühlenweg, Zins jährlich an die Oberkellerei 5 Albus (= 10 Kreuzer)

Und vermache ich Maria Anna Göbel mein ganzes Vermögen, es mag Namen haben wie es immer will. Nach meinem Tod soll Maria Göbel- Christine jedem die 5 Gulden für meine Geschwister abzweigen und sollte Maria Göbel lediger Weise sterben, so ist meine Wohnung, daß mein ganzes Vermögen unter meinen sämtlichen Geschwistern soll aufgeteilt werden. Sollte aber der liebe Gott aber mein Leben fristen bis in das Alter, so soll mich Maria Göbel Christina verpflegen. Das ist meine letzte Willens Meinung, daß nach meinem Tod soll festgehalten werden.

Welches die Christina Neckerauerin Wittib mit gutem Verstand und ohne Gezwang selbst ihr Zeichen gemacht.

Christina Handzeichen wird attestiert

  • Engel Ermarth, Schultheiß
  • Ludwig Keller, des Gerichts
  • Johannes Scheidt, des Gerichts
  • Johann Philipp Emrich, des Gerichts
  • Wilhelm Peter Limmer, als zeuge
  • Adam Wilhelm Diefenbach als Zeuge
  • Adam Gräßer als Zeuge