# 11917 Kuby Johann Christoph I. erwarb, vermietete und verkaufte Haus, mit Profit: Fazit: Immobilien lohnen sich immer

# 11971: Kuby Joh. Christoph I. * 16.4.1734 Harxheim, Schuster in Kibo, † 7.3.1789 Kibo, oo Christina Elisabeth Haller * 15.5.1743 Oppenheim, † 28.8.1813, Kinder der Familie Kuby:

  1.  Joh. Philipp Kuby * 1760 Harxheim, I oo 11.11.785 Franzisca Elisabeth Rockenbach * 13.3.1751, † 19.7.1791 (Familienbuch Kibo # 16480), 2. Ehe oo 2.8.1792 Anna Margaretha Göhring * 24.10.1758 Albisheim (Familienbuch Albisheim # 7076)
  2. Joh. Andreas Kuby * 17.9.1764 Harxheim, konfirmiert am 283.1779 in Kibo, blieb ledig, † 3.12.1833 im Armenhaus Frankenthal.
  3. Joh. Christoph Kuby II. 14.10.1771, Schuster, † 24.11.1833 in Kibo, auch ledig.
  4. Friedrich Jacob Kuby * 19.9.1774, † 6.4.1841
  5. Anna Margaretha Kuby * 2.11.1776;
  6. Susanna Kuby † 13.1.1793

    13.1.1778: Christoph Kuby erwarb das Haus in der Pfenniggasse 56, Albisheim von der Witwe des Joseph Benedict in Albisheim für 450 fl.

Albisheim, den 13ten Jannuary 1778 verkauft die Witwe des Joseph Benedikt ihr
eigenthümliches Wohnhaus (# 56 in der Pfenniggasse) an den Christophel Kuby von Kirchheim und dessen EhefrauJoseph Jo
Christina Elisabetha auf nachstehenden Conditionen für 450 Gulden
1.) 230 Gulden muss der Christophel Kuby an den Joseph Samuel zahlen, denn das Haus ist dem Joseph Samuel für 230 Gulden verpfändet. 
     Der Käufer bekommt ein 3jähriges Zahlungsziel     und hat dafür die Interessen = Zinsen von 5 % jährlich zu zahlen = 11 Gulden, 30 Kreuzer
2.  Zweihundert zwanzig Gulden muss der Käufer an die Verkäuferin in drei Jahren zahlen. Hingegen hat die
     Verkäuferin auf drei Jahre ein Vorbehalt auf eine Stub (= Wohnrecht) oben im Haus, wo sie ihr Suppe kochen kann
Das Haus # 56 Pfenniggasse, groß 34 1/2 Ruthen, grenzt an das Gemeinde Schäferhaus und andererseits an das Haus des Philipp Gräßer
 jährlicher Zins an den Fronhof 1fl 2 x
Die anderen Kosten wie für den Kaufbrief etc zahlt der Käufer

14.11.1780 : Christoph Kuby vermietete

 die oberste Stube und die Stubenkammer darüber in diesem an den Juden Hirsch Mardagay * 1744 in Mähren. Außerdem verpachtete er ihm den halben Pflanzgarten mit den Bäumen, mit der Verpflichtung, alles zu gießen. Auch Platz im Hof bekam er.  Der Hauszins = die Miete betrug 10 Gulden pro Jahr, der vierteljährlich mit 2 Gulden und 15 Kreuzern zu bezahlen war. Das Geld musste Mardagay nach Kibo bringen. Die Kündigungsfrist betrug 3 Monate vor dem Auszug

Christoph Kuby konnte also mit der Miete fast die ganzen Zinsen von 11 fl 30 X an Joseph Samuel bezahlen.

9.7.1783: Christoph Kuby veräußerte obiges Haus in Albisheim an Jacob Göhring jun. für 550 Gulden und 2 Carolin

und machte somit über 100 Gulden Gewinn in 3 Jahren, ohne einen Finger krumm zu machen.